Unsere Bauprojekte am Stammesheim

Vor etwa neun Jahren haben wir dank der Unterstützung der Stadt Langenhagen ein Gebäude am Silbersee übernommen, das wir seither als Stammesheim umbauen. Die meisten Arbeiten wurden ehrenamtlich ausgeführt, dennoch sind noch einige Bauprojekte offen, die ohne finanzielle Unterstützung nicht fertiggestellt werden können.

Dezember 2014

Phase 0

Unser altes Heim, das Peter Jungjohann Heim, in der Emil-Berliner Straße war und ist in die Jahre gekommen. Die alte Soldatenbaracke, die damals von den Pfadfindern renoviert wurde und ein neues Kleid aus Holz bekam, ist in die Jahre gekommen. Die alte Gasheizung will langsam nicht mehr, der Schimmel kämpft sich durch die Decke und eine Mäusefamilie baut sich nach und nach ihr Königreich im Fußboden aus.

Die Entscheidung ist gefallen, das Zuhause der Pfadfinder muss aufgegeben werden. Nach einigen Überlegungen auf der nebenliegenden Wiese neu zu bauen, gibt es einen Lichtblick! Die Stadt Langenhagen bietet dem Stamm Friedrich Duensing an die alte Gaststätte am Silbersee zu renovieren und dort ein neues Quartier aufzuschlagen.

Wir Pfadfinder, das heißt auch die Kinder und Jugendlichen, werden in

Eigenleistung das neue Zuhause entrümpeln, sanieren und renovieren.

Januar 2015

Es geht ans Entrümpeln!

Nachdem die Feiertage überstanden waren, wollten wir motiviert in das neue Jahr starten. Nach den ersten Besichtigungen des neuen Zuhauses war klar, hier muss ein Container her und erstmal entrümpelt werden! In der Küche schimmelten noch diverse Lebensmittel in Ofen und Kühlschrank, der ehemalige Schankraum und der Anbau waren komplett zugestellt. Voller Elan und mit Handschuhen bewaffnet machten wir uns ans Werk und füllten den Container bis obenhin mit Unrat und Müll.

Januar 2015

Entkernung

Vor der Renovierung und dem Einzug sollte das neue Heim zunächst kernsaniert werden, denn auf keinen Fall wollten wir unseren alten Freund, den Schimmel, in diesem Heim wieder begegnen. Deshalb ging es mit Atemschutzmasken und dem passenden Werkzeug der Decke und den

Wänden an den Kragen. Es war gar nicht so leicht sich nicht vor dem Dreck zu ekeln. Die alte Dämmung der Decke war mittlerweile ein Zuhause für Ungeziefer und Mäuse geworden, so dass wir uns vor den Mäusekotlawinen in Sicherheit bringen mussten. Nachdem alles entfernt war, konnte man gefühlt gleich viel freier atmen.

Dezember 2016

Reißt die Hütte ab!

Die ersten zwei Jahre sind ins Land gezogen und es ist viel passiert. Die zukünftigen Gruppenräume sind entkernt, die alte Theke ist ausgebaut, neue Dachträger sind eingesetzt, das Vordach ist Geschichte. Manch einer wird sich wohl fragen, so viel ist ja nicht passiert, warum dauert das alles so lange? Alle Bauaktionen werden von Kindern und Jugendlichen unter Anleitung der Älteren durchgeführt. Natürlich ist der Heimbau ein Riesenprojekt, das viel Zeit braucht. Neben Schule, Arbeit und Familie kommt diese jedoch manchmal zu kurz. Dazu kommt noch, dass wir auch auf finanziellen Mittel angewiesen sind. Nebenbei führten unsere

Stammesführer auch immer noch Verhandlungen mit der Stadt. Ein endgültiger Vertrag konnte auch erst unterschrieben werden, wenn wir einen Förderverein gegründet hatten.

Untätig waren die dieses Jahr allerdings nicht. Erste Aktionen, wie z.B. der Thinkingday, an dem wir den Geburtstag des Pfadfindergründers Baden Powell feiern, wurde vor dem warmen Ofen im zukünftigen Gruppenraum gefeiert. Ein Meilenstein Ende 2016 war dann noch der Abriss des Anbaus. Eindrucksvoll welche Kraft ein kleiner Bagger aufbringen kann!

Mai 2017

2026 & weitere Pläne

Sanierung der Waschräume und Duschen

Wir planen gerade intensiv die Sanierung der Waschräume und deren Finanzierung.